Pressemitteilung: Solidarität mit den Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr – Anne Zerr unterstützt ver.di-Forderungen zum Start der Tarifrunde

Berlin, 27. November 2025

Anlässlich der konzertierten Übergabe der Tarifforderungen in allen 16 Bundesländern durch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zum Start der Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr erklärt Bundestagsabgeordnete Anne Zerr, Sprecherin für Gewerkschaftliche Kämpfe und Gute Arbeit im Dienstleistungssektor der Fraktion Die Linke im Bundestag.

„Die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr halten unsere Städte und Gemeinden jeden Tag am Laufen – und sie tun das unter Bedingungen, die ihnen körperlich und mental einiges abverlangen. Wenn Schichten immer länger werden, Ruhezeiten zu kurz sind und die Belastung weiter steigt, dann ist es nur konsequent, dass die Kolleginnen und Kollegen jetzt klare Verbesserungen einfordern.“

Zerr betont, dass gute Arbeitsbedingungen im ÖPNV zentrale Voraussetzung für eine funktionierende Mobilitätswende und eine solidarische öffentliche Daseinsvorsorge sind:

„Wer eine leistungsfähige und sozial gerechte Mobilität will, braucht Beschäftigte, die ihre Arbeit gerne und gesund leisten können. Kürzere Wochenarbeitszeiten, verkürzte Schichten, längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge sind keine Luxusforderungen, sondern notwendige Bedingungen für einen nachhaltigen, verlässlichen Nahverkehr. Als Gewerkschafterin im Bundestag kämpfe ich dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen im ÖPNV die Arbeitsbedingungen bekommen, die sie verdienen. Für die anstehende Tarifauseinandersetzung haben sie die volle Solidarität und Unterstützung der Linken im Bundestag.“