Pressemitteilung: Neugründung AfD-Jugend: Anne Zerr begleitet Proteste in Gießen als parlamentarische Beobachterin

Tübingen, 27. November 2025

Am Wochenende will die in Teilen rechtsextreme AfD ihren Jugendverband in Gießen neugründen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die „Junge Alternative“ als gesichert rechtsextrem eingestuft. Aus Angst vor einem Verbot trennte sich die Mutterpartei vom Jugendverband.

„Die anstehenden Neugründung ist nichts anderes als eine Umstrukturierung und Fortführung der gleichen rechtsextremen Politik. In der neuen AfD-Jugend werden die gleichen Faschist*innen und rechtsextremen Netzwerke am Werk sein. Das werden wir nicht zulassen“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete Anne Zerr der Fraktion Die Linke im Bundestag die Neugründung.

Bundesweit regt sich Protest gegen die Neugründung der Parteijugend in Gießen. Insbesondere das Bündnis „widersetzen“ ruft zu massenhaftem Protest auf. Ziel sei es durch friedliche Blockaden der Zufahrtsstraßen den Neugründungskongress zu verhindern. Über 200 Busse aus dem ganzen Bundesgebiet werden zu den Protesten erwartet.

Auch aus Tübingen fährt am Freitagabend ein Bus nach Gießen. Tickets dafür können noch für 50 Euro erworben werden und sind auf Anfrage per Mail an otfr@mtmedia.org <mailto:otfr@mtmedia.org>  erhältlich.

„Ziviler Ungehorsam ist ein legitimes Mittel gegen Veranstaltungen von Rechten und Rechtsextremen. Als Fraktion Die Linke im Bundestag erklären wir uns mit den Aktionen des Bündnisses ‚widersetzen‘ solidarisch.“, erklärt Anne Zerr. Zerr selbst wird als parlamentarische Beobachterin die Proteste in Gießen begleiten und steht als Berichterstatterin von vor Ort zur Verfügung.