26 Aug. Pressemitteilung: Massenkündigung bei Cellforce in Kirchentellinsfurt stoppen
PM vom 21.08.2025
Solidarität mit den Beschäftigten
Mit Blick auf die drohende Massenkündigung der Beschäftigten von Cellforce, einer hundertprozentigen Tochterfirma von Porsche im Bereich der Batterieentwicklung, erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Mindestlohn und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke:
„Wer kurzerhand ganze Werke einstampft und mehr als 200 hart arbeitende Beschäftigte rausschmeißt, handelt zutiefst verantwortungslos und opportunistisch gegenüber seinen Mitarbeitenden. Die übereilte Abwicklung dieser Massenkündigung hängt damit zusammen, dass Porsche den Betriebsratswahlen im September zuvorkommen will. Man versucht, sich über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg aus der Affäre zu ziehen, ohne ihnen ein Mitspracherecht zu geben!”
Zerr weiter:
„Mitbestimmung im Betrieb ist entscheidend, denn gewerkschaftliche Organisation oder ein Betriebsrat können vor willkürlichen Massenentlassungen schützen. Durch die Gründung von Cellforce als Tochterfirma hat Porsche beispielsweise seine betriebliche Beschäftigungsgarantie umgangen. Diese muss auch für die Kolleginnen und Kollegen bei Cellforce gelten!
Der Porsche-Vorstand zeigt, dass ihm kurzfristige Profite wichtiger sind als das Wohl der Menschen, die Tag für Tag hart arbeiten. Gerade jetzt, wo das Leben immer teurer wird, sind stabile Arbeitsplätze entscheidend. Wir brauchen verbindliche Mitbestimmung in unseren Betrieben und einen besseren Schutz der Arbeitsplätze. Daher sind und bleiben wir als Die Linke solidarisch mit den Beschäftigten und fordern den Porsche-Vorstand auf, die Massenkündigung zu stoppen!“