17 Juni Pressemitteilung: Anne Zerr solidarisiert sich mit Streikenden am UKT – Kürzungen im Gesundheitswesen treffen Beschäftigte und Patient*innen
Tübingen, 15. Juni 2026
Anlässlich des zweitägigen Warnstreiks an den Unikliniken in Tübingen war Anne Zerr am 15. und 16. Juni am Klinikum vor Ort und hat gemeinsam mit den Beschäftigten sowie ver.di ein klares Zeichen gegen die geplanten Kürzungen gesetzt. Bereits am Montag hatte sie auf einer Podiumsdiskussion mit Dorothea Kliche-Behnke (MdL für die SPD) am Klinikum deutlich gemacht, dass die Beschäftigten im Gesundheitswesen unsere volle Unterstützung haben.
„Die Last dieser Kürzungsreformen liegt auf den Versicherten, während große Einkommen und Vermögen verschont werden. Gesundheit darf aber keine Frage des Geldbeutels sein! Schluss mit dieser Sparlogik. Zeit für ein Gesundheitssystem, das am Gemeinwohl statt am Gewinn ausgerichtet ist: wir fordern eine solidarische Finanzierung, in die alle Menschen und alle Einkommen einbezogen werden. Es ist Zeit für bedarfsgerechte Pflege mit guten Arbeitsbedingungen!“, erklärt Anne Zerr.
Die geplanten Kürzungen sind ein Angriff auf alle, die das Gesundheitssystem tagtäglich am Laufen halten. Statt die Kliniken finanziell zu stärken, wird weiter auf Kostendruck gesetzt: mehr Arbeitsverdichtung, wachsender Fachkräftemangel und die Gefahr, dass gute Versorgung weiter ausgehöhlt wird. Anne Zerr stellt klar: Gesundheit darf nicht nach Kassenlage organisiert werden. Was jetzt gebraucht wird, sind sichere Arbeitsbedingungen, ausreichend Personal und eine verlässliche Finanzierung statt weiterer Sparlogik auf dem Rücken der Beschäftigten.
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