02 Aug. Pressemitteilung: Angriff auf die Belegschaft von „Lieken“ stoppen
PM vom 21.07.2025
Solidarität mit den Kolleg*innen
Mit Blick auf die extreme Reaktion der Arbeitgeberseite auf den 24-Stunden-Warnstreik der Kolleginnen und Kollegen bei Lieken Crailsheim erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Mindestlohn und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke:
„Wer streikende Beschäftigte aussperrt, anstatt ihre berechtigten Forderungen ernst zu nehmen, ist nicht nur respektlos gegenüber denjenigen, die tagtäglich den Laden am Laufen halten – Nein, es ist auch ein Angriff auf das Streikrecht und die Selbstbestimmtheit von Arbeiter*innen überall.“ Zerr weiter: „Die Forderung der Beschäftigten der Brot- und Backwarenindustrie in Baden-Württemberg und Hessen nach 6,5 % mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten ist mehr als gerechtfertigt und längst überfällig! Die hohen Lebenshaltungskosten in der Region und die niedrigen Löhne im Vergleich zu anderen Bundesländern sollten ein klares Zeichen an die Arbeitgeber sein. Diese legen aber nach wie vor kein ernstzunehmendes Angebot vor und eskalieren den Streik grundlos und massiv.
Dieser Vorgang reiht sich in eine lange Liste zunehmend extremer Maßnahmen durch Arbeitgeber bundesweit ein. Ihr Ziel ist es, den Arbeitskampf und gelebte Solidarität zu unterbinden. Doch gerade jetzt braucht es dringend höhere Löhne und eine geringere Arbeitsbelastung. Daher sind und bleiben wir als die Partei Die Linke solidarisch mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen bei Lieken Crailsheim – holt euch, was euch zusteht!“